Gedenktage



                                     
Foto: privat





18.11.18 – Volkstrauertag - “Frieden muss gestiftet werden!“

Die  Stadtratsmitglieder Ruth Haag, Michael Müller und Burkhard Wagner  trugen vor den Teilnehmern der Gedenkfeier  und den Fahnenabordnungen der Vereine die Rede der Stadt Marktheidenfeld sowie das Totengedenken des Volksbunds deutsche Kriegsgräberfürsorge vor.
Für die musikalische Umrahmung sorgte der Gesangverein Glasofen.
Seit 1922 wird am Volkstrauertag der Opfer der Kriege, der Gewalt und der Verfolgung in besonderer Weise gedacht. Es wurde an die 13 Millionen Menschenleben, die der Erste Weltkrieg gefordert hatte erinnert. Gerade drei Jahrzehnte später waren als Resultat des Zweiten Weltkriegs 60 Millionen Tote zu betrauern.
Die Forderung „Nie wieder Krieg“ und das gegenseitige Vertrauen bedeuteten eine Ermutigung, um gemeinsam in Europa für größeren Gemeinsinn und mehr Gerechtigkeit wirken zu wollen. „Frieden müsse gestiftet werden und komme nicht von selbst.“





19.11.17 – Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Marienbrunn für die Stadtteile Marienbrunn und Glasofen

Jugendliche aus den jeweiligen Orten verlasen die Namen der im Zweiten Weltkrieg gefallenen und vermissten Soldaten sowie der Opfer der nationalsozialistischen Diktatur.
Der Posaunenchor Marktheidenfeld und der Gesangverein Marienbrunn umrahmten die Gedenkstunde musikalisch.

Dritter Bürgermeister Martin Harth hatte in diesem Jahr die Rede der Stadt Marktheidenfeld verfasst und vorgetragen. Neben dem Leid unserer Soldaten erinnerte er auch an das Schicksal unserer jüdischen Mitbürger und an einen sowjetischen Kriegsgefangen in unserer Stadt.

Im Gegensatz zu vielen Ländern auf der Erde können wir Europäer den über 70 Jahre währenden Frieden als Glücksfall betrachten.
Aufkommenden nationalen Tönen, Egoismen und Großmannssucht müsse man eine Absage erteilen.
Mit festem Vertrauen auf gemeinsame Werte müsse man dem Hass zwischen Völkern, Rassen oder Religionen entschieden entgegentreten. Deshalb behielten die Erinnerung und das Innehalten am Volkstrauertag ihre besondere Bedeutung.








13.11.2016 - Gedenkfeier zum Volkstrauertag für die Stadtteile Glasofen und Marienbrunn

Um der Op­fer von Krieg und Ge­walt zu gedenken, trafen sich Bür­ger, Ab­ord­nun­gen der ört­li­chen Ve­r­ei­ne und ge­sell­schaft­li­cher Grup­pen am Mahnmal an der Christus-Kirche Glasofen.

Die Feier stand unter der Leitung des Dritten Bürgermeisters Martin Harth.

Der Gesangverein Marienbrunn und der Bläserchor Marktheidenfeld sorgten für die musikalische Umrahmung.

Jugendliche aus beiden Stadtteilen trugen die jeweiligen Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten vor, um die Erinnerung wachzuhalten.

Verlesen wurde die Gedenkformel des Volksbundes deutsche Kriegsgräberfürsorge und die in diesem Jahr vom Zweitem Bürgermeister Manfred Stamm verfasste Gedenkrede der Stadt Marktheidenfeld.

   





"Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." - George Santayana (1863 -1952), spanischer Philosoph.

Redetext (Auszüge) Zweiter Bürgermeister Manfred Stamm

Ein Datum wie der Volkstrauertag werde bei uns benötigt, um zu erkennen, dass der Frieden nicht selbstverständlich sei. An anderen Orten der Erde gehöre Krieg und Gewalt zum bitteren Alltag der Menschen.

Der Volkstrauertag fordere dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen und nicht denen nachzulaufen, die Hass schürten. Frieden sei nur dauerhaft, wenn Toleranz anderen gegenüber gelebt werde. Der Rückblick auf 60 Jahre vereintes Europa zeige eine Zeit des Friedens und des Wohlstandes. Die Grundlage für die Zukunft Europas liege nicht in nationalistischem Denken, sondern im Willen zu länderübergreifender Zusammenarbeit. Mit der Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt, der Besinnung auf das Engagement für den Frieden und die Demokratie bleibe der Volkstrauertag ein Gedächtnisanker für unsere Gesellschaft.







15.11.15 - Volkstrauertag - Die Erschütterung über die Terroranschläge in Paris (13.11.15) prägten am Sonntag die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag 2015.
Die Bürgerinnen und Bürger aus Glasofen und Marienbrunn kamen mit den Fahnenabordnungen der Vereine an das Mahnmal an der Christuskirche.

Das vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge verfasste Totengedenken wurde von Stadträten vorgetragen und erstmals verlasen Jugendliche aus den Stadtteilen die Namen der Gefallenen und Vermissten des Zweiten Weltkriegs und der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Zweiter Bürgermeister Manfred Stamm trug die Gedenkrede der Stadt Marktheidenfeld vor. Darin wurde an das Engagement zur Achtung der menschlichen Würde appelliert. Aktuell befinden sich weltweit 60 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg und Gewaltherrschaft. Hunderttausende suchten Schutz und Sicherheit in Deutschland.

Der evangelische Posaunenchor aus Marktheidenfeld umrahmte mit dem Chor des Gesangvereins Glasofen die Gedenkfeier.




16.11.14 – Gedenkfeier zum Volkstrauertag für die Stadtteile Marienbrunn und Glasofen

Zweiter Bürgermeister Manfred Stamm leitete die Gedenkfeier am Mahnmal an der St. Barbara-Kirche.

In der Ansprache wurde an den Beginn des ersten Weltkrieges vor 100 Jahren erinnert und die Namen der Gefallenen und Vermissten vorgelesen.

Um in Zukunft Weltkriege zu verhindern gilt für uns heute das Zitat von Ernst Bloch:

Nur jene Erinnerung ist fruchtbar, die zugleich daran erinnert, was noch zu tun ist“.

Wir hoffen, die Krisenherde in Europa und darüber hinaus diplomatisch lösen zu können. Bis dorthin sind wir gefordert, uns in unserer Heimat um eine Willkommenskultur für Menschen auf der Flucht zu bemühen.




      
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